Fischereiverein Wittgenstein e.V.

Neuer Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung, ab dem 11.11.2021!

Aktuelles 2022

Um eine bessere Kommunikation zu schaffen und die Vorstandsarbeit im Verein transparenter zu gestalten, haben wir uns entschieden an dieser Stelle in entsprechenden Abständen alle Mitglieder über die Themen des Vereins zu informieren. Wir hoffen damit einen weiteren Beitrag für aktives Vereinsleben schaffen zu können.


Aktuelles - Mai 2022:

Wir bilden uns weiter!
Am vergangenen Sonntag hatte der Vorstand eine Schulung zum Thema Hege/Besatz
und zum Thema Altersbestimmung bei Fischen.
Dr. Andreas Mellin, welcher langjährige Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hat und auch lange Zeit am Lanuv – Albaum Vorträge hielt, war zu Besuch.
(Lanuv = Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW Fischereiökologie und Aquakultur)
Der erste Vortrag zum Thema Hege und Besatz gab viele wichtige Impulse und Denkanstöße was die Besatzmaßnahmen der Zukunft betrifft.
Der zweite Vortrag war ein erster Einstieg in die Thematik Altersbestimmung bei Fischen.
Anhand der Schuppen kann man erkennen wie alt ein Fisch ist und ob dieser aus einer Zuchtanlage stammt oder einem Wildstamm angehört.
Dieses erlernte Wissen soll weiter vertieft werden und ist ein wichtiges Werkzeug für die weiteren
Bewirtschaftungsmaßnahmen an unseren Gewässern.


Rösper Weiher (Stand 17.03.2022):

Der beschädigte Mönch des Rösper Weihers hat für viel Unmut und Diskussionen innerhalb des Vereins gesorgt. Es wurden seit 2020 bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den Mönch zu reparieren. Bisher leider nur mit mäßigem Erfolg.
Die letzte offizielle Information an die Mitglieder (JHV 2021) war die Aussage, dass der Weiher abgelassen werden müsse, um den Mönch zu reparieren. Dieses Unterfangen wurde mittlerweile geprüft und bewertet. Aufgrund diverser Themen muss aber auch von dieser Maßnahme Abstand genommen werden.

Dafür gibt es mehrere Gründe:
Der Rösper Weiher ist kein klassischer Weiher, sondern gleicht in seiner Konstruktion viel mehr einer Talsperre. Er verfügt über einen Zulauf (Zinse) und einen Ablauf (Mönch respektive Notüberlauf). Das Wasser, welches den Ablauf passiert, speist die nachfolgende Bachstrecke mit angrenzenden Biotopen. Legt man nun, auf irgendeine Weise, den Weiher trocken, fallen die nachgelagerten Biotope ebenfalls trocken. Es entsteht ein irreparabler Flurschaden. Einen Bypass zu erzeugen, um das ankommende Wasser direkt nach dem Damm wieder einzuleiten, ist nur unter immensem Kosten- und Zeitaufwand zu realisieren.
Hierbei darf nicht vergessen werden, dass es sich um ein Pachtgewässer und nicht um Eigentum des Fischereivereins handelt. Die entstehenden Kosten sind daher nicht verhältnismäßig.
Zudem sind die notwendigen Maßnahmen zur Abfischung/Fischrettung und die Zwischenlagerung/ Umsetzung sowie der Rücktransport des abgefischten Bestands extrem zeitintensiv. Nach Abschluss der Maßnahme kommt dann ein entsprechender Neubesatz des Weihers noch hinzu.
Die von Behördenseite vorgegebenen Maßnahmen und Auflagen können von uns aktuell  nicht gewährleistet werden. Das fest vorgegebene Zeitfenster (März 2022) ist unrealistisch da der Weiher aktuell noch in weiten Teilen zugefroren ist. Andere Termine für ein Ablassen wurden nicht genehmigt.
Nach erneuten Begehungen und diversen Diskussionen haben wir eine alternative Lösung fokussiert:
Sobald es die Wetterlage zulässt, soll der Mönch bestmöglich, aber zunächst provisorisch abgedichtet werden. Danach wird mit Hilfe weiterer Bretter der Wasserstand soweit erhöht, dass der Notüberlauf  das zufließende Wasser abführen kann.
Gelingt dieses Unterfangen und der Mönch fällt im Innenbereich weitestgehend trocken, sollen Baumaßnahmen erfolgen, die es ermöglichen ein mechanisches Schott vor dem Auslass im Mönch zu installieren. Gelingt dies, kann der innere Mönch geflutet werden, um Druckausgleich herzustellen und ein Abfließen von Wasser durch den Auslass zu verhindern. Im Anschluss daran, können im Sommer (bei guten Arbeitsbedingungen) die schadhaften Bretter von Tauchern entfernt und durch neue Bretter ersetzt werden. Anschließend wird das Schott geöffnet und die normale Funktion des Mönches ist wieder hergestellt.

Für unsere Mitglieder bedeutet diese Vorgehensweise, dass der Weiher  schon mit Ergreifen der provisorischen Stau-Maßnahme seinen gewohnten Wasserstand zurück erlangt und der aktuelle Fischbestand komplett erhalten bleibt - der Weiher kann ganz normal beangelt werden.
Der Vorstand hält diese Variante aktuell für zielführender und für alle Mitglieder des Vereins dienlicher.


Jahresscheine 2022 (Stand 17.03.2022):

Wie auch im letzten Jahr, werden die Jahresschein erneut postalisch versandt. Wer eine Verlängerung des Jahresschein beantragt hat, sendet bitte seinen aktuellen Schein mit einer Kopie des gültigen Fischereischeins an den Vorstand. Die Gebühr ist zuvor auf das Konto des Vereins zu überweisen. Eine entsprechende Information (E-Mail / Brief) wurde bereits an alle Mitglieder versandt.
An dieser Stelle weisen wir nochmals darauf hin, dass es möglich ist beim Verein seine E-Mail-Adresse zu hinterlegen und somit alle Informationen digital zu erhalten.
Wichtig für alle Jahresscheininhaber ist das korrekte Ausfüllen der Fangstatistik.
Diese ist bis zum 15.Januar des folge Jahres abzugeben.
Wer diese Frist verpasst, riskiert ggf. bei einer erneuten Vergabe der Jahresscheine nicht direkt berücksichtigt zu werden.
Die aktuelle Fangstatistik findet ihr im Download Bereich.



Gewässerordnung 2022 (Stand 17.03.2022):

In der GWO 2022 gibt es Änderungen, die zu Beginn der neuen Saison von allen Mitgliedern umzusetzen sind.

Die Tagesentnahme von Salmoniden wurde auf max. zwei pro Angeltag begrenzt.
Dies soll helfen unsere Bestände besser zu schützen und weiter aufzubauen.
Es wurde zudem festgelegt, dass ab sofort in den Fließgewässern nur noch mit widerhakenlosen Einzelhaken (Schonhaken) gefischt werden darf. Ausnahme ist hierbei die Angelei auf Aal mit entsprechendem Aalhaken. Studien haben gezeigt, dass diese Maßnahme dazu führt, das ein Verenden von untermaßigen Fische deutlich verringert wird. In vielen deutschen Gewässer ist dies bereits fester Bestandteil der GWO.
Die Entnahme von Barben wurde auf zwei Fische pro Jahr reduziert.
Leider mussten wir feststellen, dass unsere Barben-Bestände stark gesunken sind. Daher wollen wir mit dieser Maßnahme versuchen zum Erhalt unseres Bestandes beizutragen.

Diese Entscheidungen wurden im Vorstand sehr lange diskutiert und unter Zuhilfenahme von externen Expertenmeinungen beschlossen. Wir möchten damit unsere Bestände schonen und langfristig erhalten. Wir bitten alle Vereinsmitglieder sich an diese Beschlüsse zu halten und diese auch aktiv umzusetzen. Ein Zuwiderhandeln kann zum Entzug der Angelerlaubnis oder auch zu weiteren behördlichen Schritten führen.


Gewässerkarte 2022 (Stand 17.03.2022):

Im Download Bereich findet ihr die neue Gewässerkarte unseres Vereins. Diese wurde komplett neu aufgebaut und enthält alle wichtigen Informationen zu den gepachteten Gewässerabschnitten. Ihr findet GPS-Koordinaten, Fotos und Markierungen zu unseren Angelstrecken. Diese Karte löst die bisherig Papierlandkarte ab und wird zurzeit ebenfalls als gebundenes, wetterfestes Handout gedruckt.
Die gedruckte Version kann dann ab der JHV beim Vorstand erworben werden.